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MG

Theaterverein dankt Jürgen Ludwig für Zusammenarbeit

Jürgen Ludwig 2016 (Bildmitte)
Der Theaterverein Hildburgahusen bedankte sich beim scheidenden Theatermanager Jürgen Ludwig

10 Jahre leitete Jürgen Ludwig die Geschicke des Stadttheaters in Hildburghausen. Nun geht er in den verdienten Ruhestand. Grund genug für den Theaterverein, ihm für eine sehr fruchtbringende Kooperation zu danken. Auf der kürzlich abgehaltenen Mitgliederversammlung wurde das auch deutlich zum Ausdruck gebracht. Vereinsvorsitzender Tilo Kummer ließ dabei einige Meilensteine des gemeinsamen Weges noch einmal Revue passieren und freute sich zugleich darüber, das Jürgen Ludwig dem Verein erhalten bleiben wird.

Nachfolgend dokumentieren wir den bericht des Vereins von seiner Versammlung:

 

Theaterverein Hildburghausen: Willkommen und Abschied

Eine Atmosphäre zwischen Dankbarkeit und Neugier lag über der letzten Zusammenkunft des Theatervereins Hildburghausen für dieses Jahr. Beide Gefühlslagen hingen mit dem Posten des städtischen Theatermanagers zusammen. Denn dem nach zehn Jahren aus diesem Amt scheidenden Jürgen Ludwig sind die Theaterfreunde mit Recht zu Dank verpflichtet. So gab es vom Vereinsvorsitzenden Tilo Kummer an diesem Abend auch nicht nur ein Geschenk, sondern warme Worte der Erinnerung an viele gemeinsam im Stadttheater realisierte Projekte. Denn neben der finanziellen Unterstützung während der Sanierungsphase trat der Verein zunehmend auch selbst stärker als Veranstalter und Veranstaltungsförderer auf. Kummer rückte dazu noch einmal herausragende Veranstaltungen wie den „Theresienstädter Konzertabend“, eine Lesung mit Wladimir Kaminer, Kabarett- Tage, die Förderung der Oper „Kein Theater ohne Mäuse“, Produktionen der „Jungen Bühne“ und anderes ins Bewusstsein. Diese langjährige Zusammenarbeit hat offenbar auch Jürgen Ludwig selbst Spaß bereitet. Denn nach eigenem Bekunden wird er dem Verein als Mitglied auch künftig erhalten bleiben. In seine Fußstapfen treten und zugleich neue Wege gehen will nunmehr Ali Fröhlich. Dieser machte bei seiner Vorstellung deutlich, dass er sich mehr eigene Produktionen der Stadt im eigenen Hause wünscht, ohne das Segment der eingemieteten Fremdveranstaltungen zu vernachlässigen. Der in der Unterhaltungsbranche selbst seit vielen Jahren weit vernetzte Fröhlich will dazu seine umfangreichen Kontakte nutzen. Den Theaterverein sieht er in seiner jetzigen Tätigkeit als einen wichtigen Kooperationspartner an. Das dies keine leeren Worte waren, zeigte die anschließende Diskussion zu möglichen Veranstaltungen im nächsten Jahr. So will der Theaterverein 2019 erneut einen Hildburghäuser Bandcontest auf den Weg bringen. In Abhängigkeit des Erscheinungstermins soll es eine multimediale Buchvorstellung von Höhlenforschern zur Bleßberghöhle geben. Schlussendlich will der Verein im kommenden Jahr auch noch einmal die ersten zehn Jahre des Stadttheaters nach seiner Wiedereröffnung mit einer eigenen Veranstaltung Revue passieren lassen. Dabei sollen auch bisher unveröffentlichte Fotoaufnahmen aus der Sanierungsphase gezeigt werden. Unterstützt werden soll in jedem Falle die Amateurbühne, welche sich 2019 bereits auf ihren im Folgejahr anstehenden fünfzigjährigen Geburtstag vorbereitet. Geht es nach den Aktiven des Theatervereins, soll es auch wieder Aufführungen des Schillertheaters aus Bauerbach und des Kindertanztheaters Suhl geben.

Mit insgesamt 500 Euro wird der Verein außerdem noch in diesem Jahr die Thüringer Arbeitsloseninitiative unterstützen. Diese wird damit im Rahmen der Initiative „Tagamari- Wunschweihnacht“ den kulturellen Teil von Weihnachtsveranstaltungen für Kinder absichern.