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Floßmann verunglimpft Themars Widerstand gegen Rechtsrockkonzert!

Vorsicht Extremisten! Oder doch nur die Sieger beim Themaraner Street Soccer?

Anlässlich des Artikels im FW vom 24.7.2017: („Floßmann: König schlägt aus Themar politisches Kapital"), erklärt Tilo Kummer:

 

"Die Vorwürfe Floßmanns gegen zahlreiche aktive Teilnehmer der in Themar am 15.7. durchgeführten Veranstaltungen gegen das Rechtsrockkonzert sind vorsätzlich falsch und verunglimpfen das Engagement derjenigen, die an diesem Tag vor Ort mutig für Demokratie und gegen die menschenverachtende braune Hetze des Konzerts Stellung bezogen haben! Es ist traurig genug, dass die direkt gewählte Abgeordnete für diese Region am 15.7. nicht selbst vor Ort war und den demokratischen Widerstand unterstützte. Nun versucht Floßmann überdies, die ausnahmslos friedlichen Demonstrationen gegen diese katastrophale Vereinnahmung der Region durch rechtsextreme Strukturen mit Ereignissen im Rahmen des G 20-Gipfels in Hamburg gleichzusetzen."

Dabei war der Polizeibericht vom 15.7. eindeutig: es gab nur Straftaten aus der rechtsextremen Szene. Diese - unter anderem das Zeigen des Hitlergrußes, das Abspielen verbotener Lieder und Beleidigungen - sind Frau Floßmann offenbar keine Kritik wert.

Verstöße gegen das Vermummungsverbot durch Linke haben weder Polizei noch Pressevertreter oder Demonstranten festgestellt.

 

"Statt sich in den bunten Protest gegen die Verherrlichung des Naziregimes vor Themars Stadttoren einzureihen, werden in Abwesenheit oberlehrerhaft Stilnoten verteilt!", ärgert sich Kummer.

 

"Die Linke hat nicht vor, einen schwarzen Block nach Themar zu holen!" , so der Abgeordnete weiter. Schwarz gekleidet waren am 15.7. vor allem Besucher des Nazikonzerts, die auf ihren Shirts unter anderem Sprüche zur Schau trugen wie "Sturm auf Themar - ich war dabei".

 

Kummer ist jede friedliche Unterstützung des regionalen Widerstands gegen die rechtsextremen Großveranstaltungen willkommen. Was das Zusammenstehen der demokratischen Kräfte der ganzen Region bewirken kann, wurde in der Vergangenheit unter anderem deutlich, als die NPD Schleusingen zur Frontstadt erklärte und daraufhin von einer breiten Mehrheit aus der Stadt gepfiffen wurde. Dieser Zusammenhalt demokratischer, solidarischer und antifaschistischer Bürger gegen den Rechtsextremismus darf nicht durch Profilierungssucht und bösartige Versuche, die Fakten zu verdrehen und an den Haaren herbeigezogene Interpretationen zu verbreiten, gefährdet werden!